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Philosophie2020-11-30T18:10:34+01:00


Anders als Linus laufen wir nicht vor den Problemen davon, sondern sprechen sie an!

„Ziel des Philosophieunterrichts ist die Befähigung zur philosophischen Problemreflexion. Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, selbstständig zu philosophieren, d.h. grundsätzliche Fragestellungen und Probleme methodisch geleitet und unter Einbezug der philosophischen Tradition zu reflektieren. […] Kennzeichen einer philosophisch dimensionierten Problemreflexion ist die Richtung auf Prinzipielles, das die Ebene subjektiver Meinungsäußerung überschreitet und begrifflich-argumentative Aussagen von allgemeiner Bedeutung intendiert. Insofern ist die philosophische Problemreflexion immer zugleich auf die argumentativ-dialogische Auseinandersetzung mit anderen Sichtweisen gerichtet, die sich im konkreten Gegenüber sowie in besonderem Maße in Werken der philosophischen Tradition finden. Sie zeichnet sich darüber hinaus dadurch aus, dass sie ihr eigenes Vorgehen begründen kann, systematisch vorgeht und die Frage nach dem Geltungsbereich ihrer Aussagen mit bedenkt.“ (https://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplannavigator-s-ii/gymnasiale-oberstufe/philosophie/philosophie-klp/aufgaben-ziele/aufgaben-und-ziele-des-faches.html)

So ist Philosophie zu verstehen als die Liebe zum Wissen. Sie steht daher im Gegensatz zu der von Linus dargestellten Lebensweisheit, die fälschlicherweise von ihm als Philosophie bezeichnet wird.

In der Einführungsphase werden die notwendigen Kompetenzen zur philosophischen Problemreflexion innerhalb sechs verschiedener Unterrichtsvorhaben entwickelt.

  1. Halbjahr EF
  • Eigenarten philosophischen Fragens und Denkens
  • Ist der Mensch ein besonderes Lebewesen? (Anthropologie)
  • Der Anspruch moralischer Normen auf interkulturelle Geltung (Ethik)
  1. Halbjahr EF
  • Die Frage nach der Macht des Staates und den Rechten der Bürger (Staatsphilosophie)
  • Grundlagen und Grenzen menschlicher Erkenntnis (Erkenntnistheorie)
  • Religiöse Vorstellungen und ihre Kritik (Religionsphilosophie)
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