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25.03.2026 Erasmusfahrt nach Rijeka
25.03.2026
Erasmusfahrt nach Rijeka

Im Rahmen des Erasmus+-Programms nahmen Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Norf an einer Fahrt nach Rijeka in Kroatien teil. Die Woche stand ganz im Zeichen des interkulturellen Austauschs und gemeinsamer Erfahrungen.
Zu Beginn der Woche lernten sich die Teilnehmenden bei Kennenlern-Aktivitäten und Präsentationen besser kennen. Schnell entstand eine offene und freundliche Atmosphäre, in der sich alle willkommen fühlten. Um die Stadt Rijeka und die Partnerschule Prva sušačka hrvatska gimnazija kennenzulernen, standen eine Schatzsuche, eine Stadtführung und der Besuch der Burg Trsat auf dem Programm.
In verschiedenen Workshops setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit wichtigen Themen wie Nachhaltigkeit (z. B. im Art-Recycling-Workshop) und Inklusion (u. a. in einem Tanz-Workshop) auseinander. Auch moderne Technologien kamen nicht zu kurz, etwa beim 3D-Druck-Workshop an der Universität Rijeka. Ein Ausflug nach Karlovac mit dem Besuch des Nikola-Tesla-Experience-Centers sowie das Aquarium Aquatika boten interessante Einblicke in Wissenschaft und Natur.
Besonders wertvoll war der internationale Austausch: Schülerinnen und Schüler aus Kroatien, Deutschland und Griechenland kamen zusammen, arbeiteten gemeinsam in Workshops und verbrachten ihre Freizeit miteinander. Dabei entstanden nicht nur neue Perspektiven, sondern auch viele neue Freundschaften und Kontakte.Die Erasmusfahrt nach Rijeka war nicht nur eine lehrreiche, sondern auch eine verbindende Erfahrung. Sie hat gezeigt, wie wichtig Austausch, Offenheit und Zusammenarbeit in einem vereinten Europa sind.
19.03.2026 Besuch der Berufsmesse
19.03.2026
Praxisnah und zukunftsorientiert:
Der Hauswirtschafts-Kurs auf der Berufsmesse Pflege & Soziales

Am Mittwoch, den 18.03.2026 tauschte der WP-Kurs Hauswirtschaft der Jahrgangsstufe 10 das Klassenzimmer gegen das besondere Ambiente des Gare de Neuss. Ziel war die Neusser Berufsmesse für Pflege und Soziales.
Im Mittelpunkt stand nicht das bloße Sammeln von Informationsmaterialien, sondern das aktive Ausprobieren. Die Messe bot eine ideale Gelegenheit, die im Unterricht erworbenen theoretischen Kenntnisse mit praktischen Einblicken in die Berufswelt zu verknüpfen. An zahlreichen Ständen konnten Kontakte zu regionalen Arbeitgebern geknüpft sowie Informationen zu aktuellen Ausbildungsangeboten und Stellenausschreibungen gesammelt werden.
Anfassen und Ausprobieren ausdrücklich erwünscht
Besonders eindrucksvoll waren die praktischen Stationen, an denen verschiedene Tätigkeiten selbst erprobt werden konnten u. a:
– Leben retten: An Simulationspuppen wurde die Reanimation geübt. Dabei zeigte sich schnell, wie körperlich anspruchsvoll eine Herzdruckmassage ist.

– Wundversorgung: Verschiedene Verbandstechniken wurden kennengelernt und grundlegende Aspekte professioneller Wundpflege vermittelt.
– Anatomie-Check: Mithilfe von Modellen wurde die Lage der Organe im menschlichen Körper erarbeitet und überprüft.
Selbstversuch Mobilität: Durch den Einsatz spezieller Hilfsmittel konnte nachvollzogen werden, welchen Herausforderungen Menschen mit eingeschränkter Mobilität im Alltag begegnen.
Der Besuch verdeutlichte die Vielfalt und Praxisnähe der Berufe im Bereich Pflege und Soziales.
Wir kommen wieder.
19.03.2026 Besuch im Europäischen Parlament: Politik live erleben in Brüssel
19.03.2026
Besuch im Europäischen Parlament: Politik live erleben in Brüssel

Mit dem Sozialwissenschaften-Leistungskurs der Q2, dem Grundkurs Sozialwissenschaften der Q1 sowie unseren Verfassungsschülerinnen, Schülerinnen, die sich freiwillig für Demokratie und Politik engagieren, ging es Ende Februar nach Brüssel – zum Europäischen Parlament.
Nach der Ankunft in Brüssel stand zunächst das Parlamentarium auf dem Programm: ein modernes EU-Museum, das mit vielen digitalen Elementen, multimedialen Stationen und interaktiven Zugängen einen eindrucksvollen Überblick über die Geschichte und Gegenwart der Europäischen Union bietet. Besonders beeindruckt hat viele Schüler*innen der große 360-Grad-Parlamentsnachbau: Inmitten riesiger Bildschirme entsteht dort das Gefühl, mitten im politischen Geschehen zu sitzen – und zugleich werden zentrale Entwicklungen und Herausforderungen Europas kurz, verständlich und emotional erfahrbar.
Ein Höhepunkt der Fahrt war anschließend das Gespräch mit Herrn Dr. Berger, Mitglied des Europäischen Parlaments (CDU). Nach einem kurzen Einblick in seinen persönlichen Werdegang berichtete er offen und pointiert über seine aktuelle Arbeit und Positionen – unter anderem zum Russland-Ukraine-Krieg, zur Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland im Wettbewerb mit China und den USA sowie zur Flüchtlingspolitik und der Frage eines verbesserten Asylsystems. In der zweiten Hälfte des Austauschs waren die Schüler*innen gefragt: Sie stellten zahlreiche Fragen, brachten eigene Perspektiven ein und diskutierten kontroverse Standpunkte. Besonders intensiv wurden dabei Themen wie ein möglicher Wehrdienst in Deutschland sowie Aufnahme- und Arbeitsmöglichkeiten für Geflüchtete debattiert. Gerade diese klare, direkte Gesprächsatmosphäre sorgte dafür, dass die Jugendlichen sich aktiv positionierten, Argumente abwogen und ihre eigene Meinung schärften – genau das, was politische Bildung ausmacht.
Im Anschluss bekamen wir dank der Unterstützung von Frau Molai die Möglichkeit, das Europäische Parlament selbst zu besichtigen. Während die Schüler*innen auf den Zuschauerrängen Platz nahmen, wurden viele Fragen beantwortet – etwa zur Organisation der Übersetzungsdienste oder zu zentralen Abläufen und Abstimmungen im parlamentarischen Alltag. So wurde deutlich, wie komplex, aber auch wie konkret europäische Politik funktioniert.
Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Diskussionen und einem deutlich „lebendigeren“ Bild von Europa kehrten wir am Abend zur Gesamtschule Norf zurück. Die Fahrt hat gezeigt: Europäische Politik ist nicht abstrakt – sie betrifft unseren Alltag. Und sie wird besonders dann verständlich, wenn man sie dort erlebt, wo Entscheidungen getroffen und Debatten geführt werden.
23.02.2026 Kinderkarnevalsumzug in Norf
23.02.2026
Kinderkarnevalsumzug in Norf….
…….wir waren wieder dabei und hatten große Freude in die strahlenden Augen der bunt verkleideten Kinder am Wegrand zu schauen und ihnen Süßes zuzuwerfen, so eine Zugteilnehmerin.
Die Schulgemeinschaft sagt herzlichen Dank an die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte, die diese tolle Aktion so unterstützt haben!
19.02.2026 Vielfalt Workshops in der Toleranzwoche
19.02.2026
Vielfalt Workshops in der Toleranzwoche
Unser Team Vielfalt stemmte in unserer zweiten Woche für Toleranz und Demokratie Ende Januar zum ersten Mal Workshops in insgesamt 18 Klassen. Über 20 Schüler*innen des Projekts aus den Jahrgängen 8 und 10 waren dabei mit Unterstützung von 7 Lehrkräften in den Jahrgängen 5, 7 und 8 im Einsatz. Dabei führten die Schüler*innen die Workshops hauptverantwortlich durch und bearbeiteten mit den Klassen Themen wie Geschlechterklischees (Jg. 5) und Geschlechteridentitäten (Jg. 7) sowie das Thema Coming Out (Jg. 8).
„In der Woche, in der wir anderen Klassen etwas über Vielfalt und Geschlechter beigebracht haben, ist mir aufgefallen, dass manche Kinder viele der Begriffe gar nicht kannten. In den Workshops haben wir mit Videos und Texten viele Informationen gemeinsam erarbeitet. Die Klassen haben sehr unterschiedlich reagiert, manche verständnisvoll, manche eher nicht. Ich fand die Erfahrung auch für mich interessant, weil ich selber dazu gelernt habe. Das Projekt Vielfalt finde ich sehr wichtig, da Aufklärung wichtig ist, und man lernt alle Mitmenschen zu respektieren.“ Franka, Jg.10
„Das Projekt Vielfalt hat mir viele unterschiedliche Meinungen über alle Geschlechter und sexuelle Orientierung gezeigt. Mir wurde klar, dass nicht jeder damit einverstanden ist, dass alle ihre Identitäten frei ausleben. Man sollte deswegen die Menschen auch in der Schule besser aufklären, was all die unterschiedlichen Identitäten und Orientierungen heißen. Wir geben jedem eine Chance, mehr über seine Gefühle zu lernen und Fragen zu stellen. Das Projekt Vielfalt hat verschiedene Herangehensweisen, wie z.B. Rollenspiele, Videos, Fragen stellen und vieles mehr, es gibt jedem die Möglichkeit, sich mit dem Thema zu befassen und vielleicht Freunde, Familie oder sich selbst besser zu verstehen. Ich persönlich bin seit einem Jahr ein Teil vom Projekt Vielfalt und finde die Erfahrung sehr interessant. Man hat die Möglichkeit, Kindern zu helfen und auch mal die Lehrerinnenrolle einzunehmen.“ Irmak, Jg. 10














