
Europatag 2026 an der Europaschule Gesamtschule Norf
Musik verbindet- So klingt Europa!
Anlässlich des Europatags fand an der Gesamtschule Norf ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm statt, das die Vielfalt und den Zusammenhalt Europas in den Mittelpunkt stellte. Den feierlichen Auftakt gestaltete der Schulchor mit einem beeindruckenden Vortrag der Europahymne.
Ein besonderer Höhepunkt war die Diskussionsrunde mit Dr. Christian Engel (Fachbereichsleiter Umwelt und Naturschutz, Vertretung des Landes NRW bei der EU) sowie Frau Ruth Harte vom Europabüro / EUROPE DIRECT Rhein-Kreis Neuss. Gemeinsam mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Q1 wurden aktuelle europäische Themen aufgegriffen, unterschiedliche Perspektiven beleuchtet und zum Nachdenken angeregt.
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 begaben sich währenddessen auf eine metaphorische Reise durch Europa. Dabei entdeckten sie verschiedene Länder und setzten sich insbesondere mit deren musikalischen Traditionen auseinander. Besonders schön war, dass zwei Klassen der St.-Andreas-Grundschule als Gäste teilnahmen und die Reise gemeinsam mit den älteren Schülerinnen und Schülern erlebten.
Der Europatag an der Gesamtschule Norf bot somit eine gelungene Verbindung aus musikalischen Beiträgen, inhaltlichem Austausch und interkulturellem Lernen.

Europatag 2025 mit offiziellen Gästen aus Brüssel und Neuss
Die ganze EU auf zwei Etagen
Auf den Fluren der Gesamtschule Norf geht es an diesem Tag lebhaft zu. Nein, nicht hinaus auf den Schulhof – von Raum zu Raum schwirren die Kinder, auf der Jagd nach Informationen und jeder Menge „Fun Facts“. Emsig und sichtlich begeistert erkunden sie die Ausstellung zu den unterschiedlichen Mitgliedstaaten der EU. Zu Italien, so ein Besucherkind von der Grundschule in Allerheiligen, wisse er zwar schon einiges – schließlich sei er selbst Italiener – aber es gebe noch viel zu erforschen. Also auf in den nächsten Raum.
Wochenlang haben sich die 5. und 6. Klassen der Gesamtschule Norf auf diesen Tag vorbereitet. Eine multimediale, vielseitige Ausstellung zur Geografie, Geschichte und zu den vielfältigen Geschichten der EU-Staaten. Alles unter dem Motto: „Es war einmal… – Eine Reise durch die Märchenwelt Europas“
Es ist der 9. Mai – Europatag an der Gesamtschule Norf, längst ein fester Bestandteil im Jahresterminplan.
Der Tag begann in der Aula mit der feierlichen Begrüßung der Gäste durch das Europatag-Team unter der Leitung von Herrn Kießig und Herrn Kuczera.
Während sich die fast 60 Drittklässler der Grundschule Allerheiligen sowie die Fünft- und Sechstklässler auf eine „märchenhafte“ Reise durch Europa freuen durften, erwartete die Oberstufenschüler im Anschluss an die Auftaktveranstaltung eine spannende Podiumsdiskussion mit zwei erfahrenen Persönlichkeiten im Bereich der Europäischen Union: Frau Harte, Leiterin des Europabüros des Rhein-Kreises Neuss, und Herrn Dr. Jaspersen, Oberregierungsrat bei der Landesverwaltung des MWIKE (Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie).
In gelöster Atmosphäre stellten sich die Gäste den zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase. Die Moderation übernahm Herr Brüggemann. Insbesondere aktuelle geopolitische Herausforderungen, wirtschaftspolitische Maßnahmen wie Strafzölle oder Freihandel sowie die europaweit zunehmende Gefahr des Rechtspopulismus standen im Mittelpunkt der Diskussion.
Nicht weniger interessant war jedoch die Frage nach dem ganz normalen Alltag in Brüssel – und was die EU eigentlich mit Neuss zu tun hat. Mit 30 Jahren Erfahrung im Bereich EU konnte Frau Harte spannende Anekdoten erzählen und wertvolle Einschätzungen zu den Herausforderungen der Europäischen Union geben. Auch Dr. Jaspersen berichtete eindrucksvoll von seinen Erfahrungen in den verschiedensten Aufgaben- und Arbeitsbereichen im Laufe seines beruflichen Werdegangs.
Gespannt lauschten die Jugendlichen den EU-Experten – und auch Schulleiter Andreas Hahn sowie Sandra Röhrbein-Kaske, Didaktische Leitung an der GE Norf, waren ganz Ohr. Ein Europatag sagt wohl mehr als so manche Unterrichtseinheit.



