Alle Neuigkeiten
09.10.2026 KREATIVATELIER zu Besuch bei der Künstlerin Niki de Saint Phalle
09.10.2026
KREATIVATELIER zu Besuch bei der Künstlerin Niki de Saint Phalle

Am 29.9. machte das „KREATIVATELIER“ – die neue Profilklasse im Jahrgang 5 – einen Ausflug nach Düsseldorf in das Museum Kunstpalast.
Die Fünftklässer*innen hatten die Möglichkeit, teils zum ersten Mal, in ein Kunstmuseum zu gehen und Kunstwerke im Original zu betrachten.
Farben, Formen und die Größe der Werke der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle beeindruckten die jungen Künstler*innen und inspirierten im Workshop zu eigenständigen kleinen Plastiken.
09.10.2026 Einladung Mitgliederversammlung Förderverein
09.10.2026
Einladung Mitgliederversammlung Förderverein
04.10.2026 Wasserstoff HUB – Wasserstofftag 2026
04.10.2026
Wasserstoff HUB – Wasserstofftag 2026
Wie sieht die Energie von morgen aus? Dieser Frage gingen Schülerinnen und Schüler unserer Schule am 1. Oktober nach, als sie das Gut Gnadental in Neuss besuchten. Dort stand ein ganzer Tag im Zeichen des Wasserstoffs, eines Energieträgers, dem eine große Rolle für die Zukunft zugeschrieben wird.
Statt nur zuzuhören, durften die Jugendlichen selbst aktiv werden: Bei verschiedenen Versuchen erlebten sie, wie Wasserstoff gewonnen und genutzt werden kann. So wurde das zunächst abstrakte Thema greifbar und anschaulich.
Darüber hinaus nutzten unsere Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit zum direkten Austausch mit Firmenvertretern und Experten der Branche. In Vorträgen und Gesprächen erfuhren sie nicht nur, woran derzeit geforscht und gearbeitet wird, sondern auch, welche Ausbildungswege und Berufe sich im Bereich klimafreundlicher Energien eröffnen- sicherlich ein wertvoller Impuls für die eigene Berufsorientierung.
01.10.2026 Mission Stratosphäre: Gesamtschule Norf schickt Forschungsballon Richtung Weltraum
01.10.2026
Mission Stratosphäre:
Gesamtschule Norf schickt Forschungsballon Richtung Weltraum
3… 2… 1… Start! Am Samstag, den 26. September 2026, wurde es beim MINT-Schulfest der Gesamtschule Norf ernst: Um 13:30 Uhr hob unser Stratosphärenballon ab – und machte sich vor den Augen zahlreicher Besucherinnen und Besucher auf den Weg in Richtung Weltraum.
Was am Boden noch wie ein vergleichsweise harmloser Wetterballon aussah, sollte innerhalb kurzer Zeit Regionen erreichen, die normalerweise weit außerhalb unseres Alltags liegen. Die vorausberechnete maximale Flughöhe lag bei unglaublichen 36.000 Metern – 36 Kilometern über der Erde.
Zum Vergleich: Verkehrsflugzeuge bewegen sich meist in rund zehn bis zwölf Kilometern Höhe. Unser Ballon sollte also etwa dreimal so hoch steigen – hinein in die Stratosphäre, dorthin, wo der Himmel zunehmend schwarz erscheint und die Krümmung der Erde sichtbar werden kann.
Dann plötzlich: Funkstille
Zunächst ließ sich der Flug mithilfe des GPS-Senders verfolgen. Doch gegen 13:50 Uhr, gerade einmal zwanzig Minuten nach dem Start, brach das GPS-Signal ab.
Was im ersten Moment dramatisch klingt, war für das Missionsteam keineswegs automatisch eine schlechte Nachricht – ganz im Gegenteil: Mit zunehmender Höhe kann die Mobilfunkverbindung des Trackers abbrechen. Die Funkstille war damit ein durchaus erwartbares Zeichen dafür, dass sich unser Ballon weiter auf seinem Weg nach oben befand.
Während am Boden also kein aktueller Standort mehr angezeigt wurde, setzte die Sonde ihren Flug fort – durch immer dünnere Luft, bei extrem niedrigen Temperaturen und mit einem Ziel weit oberhalb der normalen Flughöhe von Passagiermaschinen.
17:48 Uhr – die Sonde ist wieder da
Dann, Stunden später, die erlösende Nachricht:
Die Sonde war gefunden.
Um 17:48 Uhr konnte sie im Sauerland geborgen werden – und das sogar relativ nah am zuvor berechneten Landepunkt. Flugbahn und Vorhersage hatten also erstaunlich gut zusammengepasst.
Doch bei der Bergung wartete gleich das nächste Rätsel auf das Team:
Vom Fallschirm fehlte jede Spur.
Die Sonde war da. Die Technik war da. Aber der Fallschirm? Verschwunden.
Und genau damit beginnt nun möglicherweise eine kleine wissenschaftliche Detektivgeschichte.
Wann verschwand der Fallschirm?
Unser Datenlogger hat nämlich deutlich mehr aufgezeichnet als nur Temperatur und Luftdruck. Während des Fluges wurden unter anderem erfasst:
- GPS-Position mit Längen- und Breitengrad
- Geschwindigkeit über Grund
- Aufstiegs- und Sinkgeschwindigkeit
- Flughöhe
- Temperatur
- Luftdruck
- Luftfeuchtigkeit
Damit lässt sich der Flug im Nachhinein sehr genau rekonstruieren.
Besonders spannend wird dabei die Sinkgeschwindigkeit. Sollte sich der Fallschirm tatsächlich schon während des Abstiegs gelöst haben, müsste sich das eigentlich in den Messdaten bemerkbar machen: Die Sonde wäre dann voraussichtlich deutlich schneller gefallen als mit den für den Abstieg erwarteten rund 5 Metern pro Sekunde.
Doch genau hier wird es rätselhaft.
Denn der tatsächlich gefundene Landeort liegt erstaunlich nah am vorausberechneten Landepunkt. Hätte die Sonde einen großen Teil ihres Abstiegs ohne Fallschirm zurückgelegt, wäre eigentlich auch eine deutlich veränderte Flugbahn denkbar.
Hat sich der Fallschirm also erst sehr spät gelöst? Ist er bei der Landung abgerissen? Oder erzählen uns die Daten am Ende eine ganz andere Geschichte?
Die Auswertung wird es hoffentlich zeigen.
Und wie klingt eigentlich die Stratosphäre?
Damit nicht genug: In diesem Jahr waren erstmals auch Mikrofone mit an Bord.
Neben den klassischen Messwerten können wir also möglicherweise auch hören, was während des Fluges passiert ist.
Wie verändert sich die Geräuschkulisse während des Aufstiegs? Was ist in großer Höhe überhaupt noch zu hören? Lässt sich vielleicht sogar der Moment erkennen, in dem der Ballon platzt? Oder gibt es am Ende sogar einen akustischen Hinweis darauf, was mit unserem Fallschirm passiert ist?
Wir werden jedenfalls sehr genau – und sehr gespannt – hinhören.
Nach dem Flug ist vor der Forschung
Der Stratosphärenflug war weit mehr als nur ein spektakulärer Programmpunkt unseres MINT-Schulfestes. Er machte Naturwissenschaft und Technik unmittelbar erlebbar: Flugbahnberechnung, Luftdruck, Temperatur, Auftrieb, GPS-Technik und die Bedingungen der Erdatmosphäre wurden plötzlich nicht mehr nur Unterrichtsstoff – sondern Teil einer echten Mission.
Und mit der Bergung der Sonde ist diese Mission noch lange nicht beendet.
Jetzt beginnt die Auswertung.
Jetzt werden Messwerte verglichen, Flugbahnen rekonstruiert und Hypothesen überprüft.
Und vielleicht lösen wir dabei sogar noch das Mysterium des verschwundenen Fallschirms.
Genau das ist der Gedanke hinter MINT an der Gesamtschule Norf:
nicht nur über Wissenschaft sprechen, sondern sie selbst erleben.
Am 26. September hieß es deshalb für unsere Schule nicht nur:
„Let’s fly high!“ Sondern ganz wörtlich: Norf hebt ab.
30.09.2026 Einmal durchs Universum – nur an der GE Norf!
30.09.2026
Einmal durchs Universum – nur an der GE Norf!
Wer am Samstag das MINT-Schulfest der Gesamtschule Norf besuchte, konnte nicht nur staunen, experimentieren und entdecken – sondern gleich die Erde verlassen! Denn mitten auf dem Schulgelände öffnete das mobile Schulplanetarium seine Kuppel und nahm vor allem die jungen Besucherinnen und Besucher mit auf eine spektakuläre Reise zu den Sternen.
Das Interesse war riesig: Gespannt tauchten die Besucherinnen und Besucher in die Dunkelheit der Kuppel ein und fanden sich plötzlich zwischen Planeten, Sternbildern und den unvorstellbaren Weiten der Milchstraße wieder. Sie erfuhren, was ein Lichtjahr ist, wie man sich am Nachthimmel orientiert und warum unsere Erde im gewaltigen Universum etwas ganz Besonderes ist. Zum Abschluss führte die Reise sogar bis zur Internationalen Raumstation ISS.
Die eindrucksvollen Bilder und die lebendige Moderation sorgten für große Augen, viele neugierige Fragen und jede Menge Begeisterung. Das Planetarium war damit zweifellos eines der großen Highlights des Schulfestes – ein Erlebnis, das Wissen nicht nur vermittelte, sondern den Weltraum für einen Moment zum Greifen nah erscheinen ließ.
Möglich wurde dieses außergewöhnliche Angebot erst durch die großzügige Unterstützung der Käthe & Theo Köntges Stiftung.
Nur dank ihrer Förderung konnte das Schulplanetarium an diesem Tag an der GE Norf seine Türen zum Universum öffnen und unseren jüngeren Schülerinnen und Schülern ein unvergessliches Erlebnis schenken.
Die Gesamtschule Norf sagt von Herzen: Danke für diese Reise zu den Sternen!
26.09.2026 Let´s fly high – wenn gemeinsam feiern WISSENschaf(f)t
26.09.2026
Let´s fly high – wenn gemeinsam feiern WISSENschaf(f)t





















